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Physikalisch-chemische Grundwerte
Makroelemente, Kalkhaushalt-Elemente und Halogene
Relationswerte Makroelemente und Halogene
Makronährstoffe
Nitrat/PO4 PO4/Jod PO4/Karbonathärte
Stoffwechselrelevante Mikronährstoffe, farbrelevante Spurenelemente
Weitere Spurenelemente, mögliche Schadstoffe
Weitere Informationen
Physikalisch-chemische Grundwerte
50,9 mS/cm 25°C
Was ist das: Hier geht es um den Salzgehalt im Meerwasser. Viele Hauptbestandteile unterliegen Weltweit nur geringen Veränderungen. Veränderlich sind vor allem Salzgehalt, Nährstoffkonzentrationen und Einträge von außen.
Probleme: Zu hohe und zu geringe Salzkonzentrationen führen zu Problemen bei vielen Aquarientieren. Vermindertes Wachstum, blasse Farben und fehlendes oder geringes Öffnen der Polypen sind die ersten Anzeichen. Die Leitfähigkeit des Aquarienwassers sollte immer im Bereich von 49 – 53 mS/cm eingestellt sein.
Maßnahmen: Regelmäßige Kontrolle des Salzgehalts, Auffüllen mit Osmosewasser, bzw. Auffüllen mit Meerwasser, um Verluste durch Austrag (z. B. durch Abschäumer) auszugleichen.
Was hier zu tun ist
1,0221 kg/L 25°C
Was ist das: Hier geht es um den Salzgehalt im Meerwasser. Viele Hauptbestandteile unterliegen Weltweit nur geringen Veränderungen. Veränderlich sind vor allem Salzgehalt, Nährstoffkonzentrationen und Einträge von außen.
Probleme: Zu hohe und zu geringe Salzkonzentrationen führen zu Problemen bei vielen Aquarientieren. Vermindertes Wachstum, blasse Farben und fehlendes oder geringes Öffnen der Polypen sind die ersten Anzeichen. Die Dichte Aquarienwasser sollte immer auf 1,021 – 1,023 kg/l eingestellt sein.
Maßnahmen: Regelmäßige Kontrolle des Salzgehalts, Auffüllen mit Osmosewasser, bzw. Auffüllen mit Meerwasser, um Verluste durch Austrag (z. B. durch Abschäumer) auszugleichen.
Was hier zu tun ist
33,375 psu
Was ist das: Hier geht es um den Salzgehalt im Meerwasser. Viele Hauptbestandteile unterliegen Weltweit nur geringen Veränderungen. Veränderlich sind vor allem Salzgehalt, Nährstoffkonzentrationen und Einträge von außen.
Probleme: Zu hohe und zu geringe Salzkonzentrationen führen zu Problemen bei vielen Aquarientieren. Vermindertes Wachstum, blasse Farben und fehlendes oder geringes Öffnen der Polypen sind die ersten Anzeichen. Die Salinität des Aquarienwasser sollte immer auf 32-35 PSU eingestellt sein.
Maßnahmen: Regelmäßige Kontrolle des Salzgehalts, Auffüllen mit Osmosewasser, bzw. Auffüllen mit Meerwasser, um Verluste durch Austrag (z. B. durch Abschäumer) auszugleichen.
Was hier zu tun ist
7,89
Was ist das: Der pH-Wert zeigt an, ob ein Wasser sauer oder basisch ist. Mit einem pH-Wert von 7,9 bis 8,3 ist Meerwasser leicht basisch.
Probleme: Zu niedrige oder zu hohe pH-Werte beeintrchtigen viele biologische Prozesse im Aquarium. So lösen sich bei zu niedrigen pH-Werten Ablagerungen aus Phosphaten und Spurenelementen aus der Gesteinsdekoration, bei zu hohen pH-Werten bilden sich Ausfällungen. Dadurch kann es zu starken Schwankungen der Nährstoffkonzentrationen, Algen- und Cyanobakterienwachstum und Dinoflagellatenblüten kommen. Ein möglichst stabiler pH-Wert ist daher wichtig. Im Laufe des Tages ist eine Schwankung des pH-Werts um 0,3 Einheiten normal.
Maßnahmen: Wir raten zur regelmäßigen Kontrolle des pH-Werts und ergreifen folgender Maßnahmen zur Vermeidung starker pH-Schwankungen:
- Regelmäßige Teilwasserwechsel
- Kontrolle des Abschäumers
- ausreichende Belüftung des Raumes
- ausreichende Strömung im Aquarium
- Kontrolle und Regulation der Nährstoffkonzentrationen
- Kontrolle der Spurenelemente-Konzentrationen ggf. Ausgleich über Tropic Marin® Components- oder Block-Lösungen
- Regelmäßige Reinigung oder Austausch des Bodengrundes
- Reduktion der Dosierung von kurzkettigem organischen Kohlenstoff
- Dosierung von Tropic Marin® Nitribiotic
Was hier zu tun ist
8,7 °dKH
Was ist das: Die Karbonathärte (°dKH), technisch üblicherweise als Säurekapazität des Wassers bis pH-Wert 4,3 gemessen, ist ein Summenparameter unterschiedlicher pH-Puffersysteme. Da sie vor allem die Konzentration der Bicarbonat- und Carbonat-Ionen abbildet, ist die KH für die Riffaquaristik sehr wichtig. Einen Alkalinitätstest („Karbonathärte-Test“, z. B. (KH Pro)) sollte zur Grundausstattung gehören. Karbonathärte und Säurekapazität sind zwar prinzipiell unterschiedlich, wir nutzen aber den üblichen Begriff Karbonathärte zum leichteren Verständnis. Aus der Karbonathärte, zusammen mit der Calcium- und der Magnesiumkonzentration, ergibt sich die Kalkversorgung des Riffaquariums.
Probleme: Eine zu hohe oder zu geringe Karbonathärte stehen in einer direkten Wechselwirkung mit den kalkbildenden Elementen Calcium und Magnesium sowie dem Nährstoff Phosphat, der durch die Kalkbildung schnellwüchsiger kleinpolypiger Steinkorallen verstärkt verbraucht wird. Ein stabiles Puffersystem im Meerwasser benötigt ausreichende Mengen an Bicarbonat- und Carbonat-Ionen. Korallen reagieren schnell auf zu geringe und mehr noch auf zu hohe Werte mit verringerter Polypenöffnung, Gewebsrückgang an der Basis und verringertem Wachstum.
Maßnahmen: Eine regelmäßige Messung und Dosierung der Karbonathärte gehört zu den Grundvoraussetzungen für die erfolgreiche Pflege eines Riffaquariums. Die Karbonathärte sollte sich im Bereich 6,0 – 8,0 °dKH bewegen. In begründeten Einzelfällen kann die Karbonathärte auch davon abweichen.
Was hier zu tun ist
3,25 mg/l
Was ist das: CO2 ist ein Gas mit dem Namen Kohlendioxid. Ein Teil dieses Gases geht im Wasser in Kohlensäure über H2CO3, das das Wasser entsprechend ansäuert. CO2 entsteht bei der Atmung als Abfallprodukt, wird von Bakterien gebildet und über den Abschäumer und die Wasseroberfläche ins Wasser ein-, aber auch ausgetragen.
Probleme: Zu hohe CO2-Werte deuten auf einen zu hohen Eintrag an CO2 ins Wasser hin, können aber auch ein Anzeiger für zu hohe Nährstoffkonzentrationen bzw. eine Störung des Puffersystems sein. Dies führt zu gestörtem Korallenwachstum und einer Rücklösung von Phosphaten und Spurenelementen aus den Depots. Vermehrtes Algenwachstum und unschöne Beläge sind dann die Folge.
Maßnahmen: Regelmäßige Kontrolle des pH-Werts, ausreichende Strömung und Belüftung. Zugabe Karbonate beachten.
Was hier zu tun ist
3,1059 mmol/L
Was ist das: Die Karbonathärte (°dKH), technisch üblicherweise als Säurekapazität des Wassers bis pH-Wert 4,3 gemessen, ist ein Summenparameter unterschiedlicher pH-Puffersysteme. Da sie vor allem die Konzentration der Bicarbonat- und Carbonat-Ionen abbildet, ist die KH für die Riffaquaristik sehr wichtig. Einen Alkalinitätstest („Karbonathärte-Test“, z. B. (KH Pro)) sollte zur Grundausstattung gehören. Karbonathärte und Säurekapazität sind zwar prinzipiell unterschiedlich, wir nutzen aber den üblichen Begriff Karbonathärte zum leichteren Verständnis. Aus der Karbonathärte, zusammen mit der Calcium- und der Magnesiumkonzentration, ergibt sich die Kalkversorgung des Riffaquariums.
Probleme: Eine zu hohe oder zu geringe Karbonathärte stehen in einer direkten Wechselwirkung mit den kalkbildenden Elementen Calcium und Magnesium sowie dem Nährstoff Phosphat, der durch die Kalkbildung schnellwüchsiger kleinpolypiger Steinkorallen verstärkt verbraucht wird. Ein stabiles Puffersystem im Meerwasser benötigt ausreichende Mengen an Bicarbonat- und Carbonat-Ionen. Korallen reagieren schnell auf zu geringe und mehr noch auf zu hohe Werte mit verringerter Polypenöffnung, Gewebsrückgang an der Basis und verringertem Wachstum.
Maßnahmen: Eine regelmäßige Messung und Dosierung der Karbonathärte gehört zu den Grundvoraussetzungen für die erfolgreiche Pflege eines Riffaquariums. Die Karbonathärte sollte sich im Bereich 6,0 – 8,0 °dKH bewegen. In begründeten Einzelfällen kann die Karbonathärte auch davon abweichen.
Was hier zu tun ist
Was ist das: „Gelbstoff“ ist der Begriff für eine Mischung von langkettigen, organischen Abbau- und Kondensationprodukten, die dem Wasser eine gelbliche oder bräunliche Färbung verleihen. Diese können über Futter oder als Produkte von bakteriellem Abbau in das Wasser kommen.
Probleme: Verringerung und Farbverschiebung der Beleuchtung der Korallen, insbesondere wird der blaue Spektralanteil herausgefiltert. Bindung von Spurenelementen und Nährstoffen.
Maßnahmen: Gelbstoffe lassen sich mit Aktivkohle, aluminiumbasierten Phosphatadsorbern, Ozongabe und UV-Entkeimern aus dem Aquarienwasser entfernen. Die regelmäßige Anwendung von
Tropic Marin® Carbon oder Tropic Marin® Cyo-Control hilft die Gelbstoffe zu kontrollieren. Bei der Anwendung ist Vorsicht geboten, da der plötzlich erhöhte Blauanteil in der Beleuchtung zu Schäden bei den Korallen führen kann.
Mehr erfahren...Was ist das: Gerüche können unterschiedliche Ursachen haben. Tote Fische, gestresst oder absterbende Korallen oder andere Tiere, liegengebliebenes Frostfutter, Befall mit Dinoflagellaten oder Algen, aber auch Ozon können Ursache von Gerüchen im Aquarienzimmer oder am Aquarium sein. Fällt ein veränderter Geruch auf, sollte nach der Ursache gesucht werden.
Probleme: Gammelecken oder tote Tiere im Aquarium rasches Bakterinewachstum im Aquarium begünstigen, Faulstellen können Giftstoffe ins Wasser freisetzen, insbesondere, wenn Sediment oder Bodengrund aufgewirbelt wird.
Maßnahmen: Gerüche lassen sich mit Tropic Marin® Carbon, Tropic Marin® Elimi-Phos oder Ozon und einen gut eingestellten Abschäumer aus den Aquarien entfernen. Die regelmäßige Anwendung von Tropic Marin® Carbon oder Tropic Marin® Cyo-Control hilft, das Wasser frisch und klar zu halten.
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18474,4 mg/l
Was ist das: Chlorid ist das dominierende Ion in unserem Meersalz. Zusammen mit dem Element Natrium bildet es das Natriumchlorid. Chloride sind die Salze der Salzsäure und gehen noch mit viele weiteren Metallen Verbindungen ein, z. B. mit Calcium (Calciumchlorid), Magnesium (Magnesiumchlorid) u. v. a.
Probleme: Zu hohe und zu geringe Salzkonzentrationen führen zu Problemen bei vielen Aquarientieren. Vermindertes Wachstum, blasse Farben und fehlendes oder geringes Öffnen der Polypen sind die ersten Anzeichen. Die Leitfähigkeit des Aquarienwassers sollte immer im Bereich von 49 – 53 mS/cm eingestellt sein.
Maßnahmen: Regelmäßige Kontrolle des Salzgehalts, Auffüllen mit Osmosewasser, bzw. Auffüllen mit Meerwasser, um Verluste durch Austrag (z. B. durch Abschäumer) auszugleichen.
Was hier zu tun ist
10736 mg/l
Was ist das: Natrium ist das dominante Metallion in unserem Meersalz. Mit Chlorid bildet Natrium Kochsalz, also die Basis des Meersalzes.
Probleme: Zu hohe und zu geringe Salzkonzentrationen führen zu Problemen bei vielen Aquarientieren. Vermindertes Wachstum, blasse Farben und fehlendes oder geringes Öffnen der Polypen sind die ersten Anzeichen. Die Leitfähigkeit des Aquarienwassers sollte immer im Bereich von 49 – 53 mS/cm eingestellt sein.
Maßnahmen: Regelmäßige Kontrolle des Salzgehalts, Auffüllen mit Osmosewasser, bzw. Auffüllen mit Meerwasser, um Verluste durch Austrag (z. B. durch Abschäumer) auszugleichen.
Was hier zu tun ist
821 mg/l
Was ist das: Schwefel ist als Sulfat-Ion ein weiteres dominierendes Element im Meerwasser. Einige wenige Aminosäuren sowie andere Verbindungen enthalten Schwefel, die so gebundenen Mengen sind jedoch gering. Während Sulfat selbst in den normalen Konzentrationen ungefährlich ist, kann es durch Fäulnisprozesse zu sehr giftigem Schwefelwasserstoff reduziert werden. Dieser Schwefelwasserstoff wird am Übergang von der sauerstoffarmen Fäulniszone zum sauerstoffreichen Wasser von Schwefelbakterien zu Schwefel oxidiert. Weiße, schimmelartige Beläge von Schwefelbakterien sind ein Hinweis auf Schwefelwasserstoff.
Probleme: Erhöhte oder verminderte Sulfatkonzentrationen sollten vermieden werden. Abweichungen können durch Teilwasserwechsel korrigiert werden. Bei Verschiebungen über 30 % wird eine Verifizierung der Ergebnisse durch das Labor empfohlen. Zu geringe Sulfatkonzentrationen konnen möglicherweise zu einer Schwächung der Korallen beitragen.
Maßnahmen: Regelmäßige Kontrolle der Schwefel- und der Sulfatkonzentration, regelmäßiger Teilwasserwechsel mit einem Tropic Marin® Meersalz. Zur Erhöhung der Magnesiumkonzentration sollte niemals Magnesiumsulfat oder Bittersalz alleine verwendet werden.
Was hier zu tun ist
2459,716 mg/l
Was ist das: Schwefel ist als Sulfat-Ion ein weiteres dominierendes Element im Meerwasser. Einige wenige Aminosäuren sowie andere Verbindungen enthalten Schwefel, die so gebundenen Mengen sind jedoch gering. Während Sulfat selbst in den normalen Konzentrationen ungefährlich ist, kann es durch Fäulnisprozesse zu sehr giftigem Schwefelwasserstoff reduziert werden. Dieser Schwefelwasserstoff wird am Übergang von der sauerstoffarmen Fäulniszone zum sauerstoffreichen Wasser von Schwefelbakterien zu Schwefel oxidiert. Weiße, schimmelartige Beläge von Schwefelbakterien sind ein Hinweis auf Schwefelwasserstoff.
Probleme: Erhöhte oder verminderte Sulfatkonzentrationen sollten vermieden werden. Abweichungen können durch Teilwasserwechsel korrigiert werden. Bei Verschiebungen über 30 % wird eine Verifizierung der Ergebnisse durch das Labor empfohlen. Zu geringe Sulfatkonzentrationen konnen möglicherweise zu einer Schwächung der Korallen beitragen.
Maßnahmen: Regelmäßige Kontrolle der Schwefel- und der Sulfatkonzentration, regelmäßiger Teilwasserwechsel mit einem Tropic Marin® Meersalz. Zur Erhöhung der Magnesiumkonzentration sollte niemals Magnesiumsulfat oder Bittersalz alleine verwendet werden.
Was hier zu tun ist
417 mg/l
Was ist das: Kalium ist ein Makroelement, das etwas niedriger als Calcium konzentriert sein sollte. Der optimale Wert liegt zwischen 380 und 420 mg/l. Kalium ist ein Nährstoff und wichtig für den Ionenhaushalt.
Probleme: Zu niedrige oder zu hohe Kaliumkonzentrationen stören den Ionenhaushalt im Aquarium und wirken sich schädlich auf Wachstum und Färbung der Korallen aus.
Maßnahmen: Regelmäßige Kontrolle der Kaliumkonzentration, Beachtung der Salinitätslinie, Teilwasserwechsel mit Tropic Marin Meersalzen sowie Dosierung über Components Potassium. Da Kalium in unterschiedlichen Aquarien unterschiedlich stark verbraucht wird, empfehlen wir eine individuelle Dosierung nur nach Überprüfung des Bedarfs. Die Kaliumkonzentration kann mit dem Kalium-Test Professional bestimmt werden.
Was hier zu tun ist
4,19 mg/l
Was ist das: Bor kommt im Meerwasser, abhängig vom pH-Wert, als Borsäure und als Borat-Anion vor. Darauf beruht auch die pH-puffernde Wirkung, durch die Bor zu wenigen Prozent zur KH beiträgt. Mit 4–6 mg/l gehört es trotz des geringen Anteils im Meerwasser noch zu den Makroelementen. Bor ist essentiell und wird vor allem für Wachstum und Stabilisierung der Zellmembranen benötigt. Eine hohe Bor-Konzentration verringert schädliche Auswirkungen zu hoher Aluminiumkonzentrationen.
Probleme: Zu niedrige Bor-Konzentrationen hemmen das Wachstum der Korallen. Konzentrationen unter 2 mg/l können zu blasenartigen Gewebsablösungen führen.
Maßnahmen: Regelmäßige Kontrolle der Bor-Konzentration, ggf. Anpassung der Dosierung. Absenkung der Konzentration durch Teilwasserwechsel und Einstellen der Dosierung.
Was hier zu tun ist
1371 mg/l
Was ist das: Magnesium ist ein wichtiges Makroelement und trägt zur Salinität bei. Magnesium bildet Ionenpaare mit Carbonat ohne zur Ausfällungen zu neigen. Dadurch wird der Kalkgehalt des Wassers stabilisiert. Da Magnesium nur ein Nebenbestandteil von Kalkskeletten ist, liegen Verbrauch und Dosierung deutlich niedriger als bei Calcium. Insbesondere Kalkrotalgen verbrauchen deutlich mehr Magnesium als Steinkorallen. Dieses liegt an der Art des gebildeten Kalks. Der Aragonit der Korallenskelette nimmt nur wenig Magnesium auf, der Magnesiumcalcit der Kalkrotalgen deutlich mehr.
Magnesium steht in einer Beziehung zum Phosphat und zum Phosphatverbraucht, da es direkt am Energie- und Phosphatstoffwechsel beteiligt ist.
Probleme: Magnesiumkonzentrationen bis zu einem Wert von ca. 1.600 mg/l sind noch vertretbar. Höhere Werte sorgen für ein chemisches Ungleichgewicht zum Calcium. Dadurch kann es zu Gewebszerfall bei Weichkorallen und Gewebsablösung bei SPS-Korallen kommen. Manchmal werden zur Algenbekämpfung Magnesiumkonzentration von 1.800 mg/l und mehr empfohlen, wovon wir dringend abraten.
Niedrige Magnesiumkonzentrationen unter 1.100 mg/l erhöhen die Gefahr von Ausfällungen mit steigender KH und Calciumkonzentration. Die Beziehungen zum Energie- und Phosphatstoffwechsel könnten das Ausbleichen von Korallen und Gewebsablösungen bei LPS-Korallen von der Basis her erklären.
Maßnahmen: Regelmäßige Kontrolle der Magnesium-Konzentration, Beachtung der Ionenverhältnisse, Teilwasserwechsel mit Tropic Marin® Classic zur Absenkung hoher Magnesiumkonzentrationen sowie Dosierung über Tropic Marin® Components Magnesium.
Was hier zu tun ist
465 mg/l
Was ist das: Calcium ist ein Hauptbestandteil aller Kalkskelette und muss deshalb im Riffaquarium regelmäßig kontrolliert und ergänzt werden. In Kalkskeletten verbindet sich Calcium mit Carbonaten zu festem, wasserunlöslichen Kalk, dem Calciumcarbonat. Korallenskelette, Muschelschalen und die Strukturen der Kalkrotalgen bestehen aus den unterschiedlichen Formen von Kalkmineralien.
Probleme: Niedrige Calciumkonzentrationen können zum Anstieg der Karbonathärte und zu verringertem Wachstum führen. Extrem niedrige Calciumkonzentrationen unter 300 mg/l führen zu schleimigem Gewebszerfall. Hohe Calciumkonzentrationen wirken eher absenkend auf die KH.
Maßnahmen: Regelmäßige Kontrolle der Calciumkonzentration, beim Einstellen der Calciumkonzentration das Verhältnis zum Magnesium beachten, Regulation des Verhältnisses von Calcium zur Karbonathärte mit Tropic Marin® Original Balling Part A bzw. Part B oder Tropic Marin® Components Calcium bzw. Carbonate.
Was hier zu tun ist
7,24 mg/l
Was ist das: Strontium verhält sich als Erdalkalimetall sehr ähnlich wie Calcium. Strontium scheint wichtige Funktionen beim Skelettwachstum zu haben. Positive Stoffwechselfunktionen sind vom Strontium nicht bekannt. Ideal sind Konzentrationen von 7-10 mg/l.
Probleme: Niedrige Strontiumkonzentrationen verringern das Wachstum von Steinkorallen und Kalkrotalgen. Überhöhte Strontiumkonzentrationen machen die Steinkorallenskelette brüchig und weich, Wachstumsspitzen zerbröseln bei stärkerer Berührung oder Druck.
Maßnahmen: Regelmäßige Kontrolle der Strontiumkonzentration und entsprechende Dosierung, Teilwasserwechsel mit Tropic Marin® Meersalzen sowie Dosierung über Tropic Marin® Components Strontium und Tropic Marin® Block Strontium. Strontium sollte in einem festen Verhältnis zum Calcium zugeführt werden. Strontium ist das Schlüsselelement in der Tropic Marin® Block Strontium Lösung.
Was hier zu tun ist
78,3 mg/l
Was ist das: Brom ist ein Halogen und mit ca. 67 mg/l Bromid ein Makroelement im Meerwasser. Biologisch wird Brom vor allem in Abwehrstoffe von Algen und anderen Meeresorganismen eingebaut. Ähnlich wie Iod trägt es auch zur Festigung und Härtung organischer Skelette wie z. B. der Skelette von Gorgonien und Schwämmen und der Krebspanzer bei.
Probleme: Niedrige Bromikonzentrationen verschlechtern Wachstum und Färbung von Hornkorallen, Schwämmen, Leder- und Steinkorallen. Hohen Konzentrationen ab 90 mg/l können Korallen schädigen.
Maßnahmen: Regelmäßige Kontrolle des Bromidkonzentration, ggf. Anpassung der Dosierung, Absenkung durch Teilwasserwechsel und Aktivkohle Tropic Marin® Carbon.
Was hier zu tun ist
0,59 mg/l
Was ist das: Fluor liegt im Meerwasser als Fluorid vor. Dieses Element kann nicht mit der ICP-Analytik erfasst werden und muss über IC/HPLC separat vermessen werden. Fluor ist für Korallen ein essentielles Element. Neben einer hemmenden Wirkung auf Bakterien und Algen ist es für das Wachstum der Koralle und die Abwehr gegen Parasiten wichtig. Fluor hat ebenfalls eine Auswirkung auf die Blaufärbung vieler Korallen.
Probleme: Eine zu geringe Fluor-Konzentration zeigt sich in mattem Gewebe, reduziertem Wachstum, farblosen Wachstumsspitzen respektive Wachstumsrändern bei foliös wachsenden Korallen (z. B. Montipora-Arten) sowie partieller Lichtempfindlichkeit. Zudem werden die Tiere anfälliger gegen parasitären Befall. Das Skelett weicht deutlich auf.
Maßnahmen: Regelmäßige Kontrolle des Fluor Wertes ggf. Anpassung der Dosierung. Reduktion durch Teilwasserwechsel und Einstellen der Dosierung.
Was hier zu tun ist
0,018 mg/l
Was ist das: In der Riffaquaristik kommt dem Iod eine besondere Bedeutung zu. In anorganischer Ionenform kommt Iod im Meer überwiegend als Iodat und zu einem geringeren Teil als Iodid vor. In Oberflächennähe wird Iodat von Mikroalgen zu Iodid reduziert, wodurch sich für Iodid ein oberflächennahes Maximum ergibt.
Probleme: Niedrige Iod-Konzentrationen machen sich zuerst bei Gorgonien bemerkbar: Die Polypen öffnen sich nicht mehr oder nur unvollständig, das Wachstum bleibt zurück und die Farben sind wenig leuchtkräftig. Bei weiter sinkenden Iod-Konzentrationen sind auch Lederkorallen und Steinkorallen betroffen. Steinkorallen zeigen bei Iodmangel Probleme mit der Anpassung an veränderte Lichtsituationen und werden lichtempfindlich.
Maßnahmen: Regelmäßige Kontrolle der Iod-Konzentration und ggf. Anpassung der Dosierung. Absenkung der Konzentration durch Teilwasserwechsel und Einstellen der Dosierung. Iod ist das Schlüsselelement der Tropic Marin® Block Iodine Lösung.
Was hier zu tun ist
Relationswerte Makroelemente und Halogene
0,954
Was ist das: Hier geht es um das Verhältnis der Salinität zum berechneten Sollwert.
1,2
Was ist das: Hier geht es um das Verhältnis der Karbonathärte zum berechneten Sollwert.
41,079
Was ist das: Hier geht es um das Verhältnis des Magnesiumgehaltes zur festgestellten Salinität.
13,933
Was ist das: Hier geht es um das Verhältnis des Calziumgehaltes zur festgestellten Salinität.
0,217
Was ist das: Hier geht es um das Verhältnis des Strontiumgehaltes zur festgestellten Salinität.
12,49
Was ist das: Hier geht es um das Verhältnis des Kaliumgehaltes zur festgestellten Salinität.
0,126
Was ist das: Hier geht es um das Verhältnis des Borgehaltes zur festgestellten Salinität.
553,541
Was ist das: Hier geht es um das Verhältnis des Chloridgehaltes zur festgestellten Salinität.
73,7
Was ist das: Hier geht es um das Verhältnis des Sulfatgehaltes zur festgestellten Salinität.
7,511
Was ist das: Dieser Relationswert zeigt eine eventuell vorhandene Ionenverschiebung an.
Maßnahme: Stelle die Sollwerte der einzelnen Elemente nach Anleitung ein.
2,996
Was ist das: Dieser Relationswert zeigt einen wichtigen Faktor im Sulfatsystem an. Die Überprüfung eines Wertes über 2 verschiedene Messmethoden sichert die Messqualität.
Maßnahme: Bei einer zu großen Differenz zum Sollwert lasse Dich bitte beraten.
2,948
Was ist das: Dieser Relationswert zeigt die korrekte Relation zwischen den beiden wichtigen Kalkwerte. Dieser Relationswert ist besonders wichtig.
Maßnahme: Stelle die Sollwerte der einzelnen Elemente nach Anleitung ein.
64,227
Was ist das: Dieser Relationswert ist besonders wichtig für das Wachstum von Korallen, Calzium und Strontium sollten generell in einem festen Verhältnis steht. Weicht die Relation der beiden Werte zu stark ab, stellen Korallen das Wachstum ein, auch wenn beide Werte einzeln betrachtet noch in Ordnung sind.
Maßnahme: Stelle die Sollwerte der einzelnen Elemente nach Anleitung ein.
132,712
Was ist das: Dieser Relationswert der Halogenwerte ist wichtig für die Ausbildung von Fluoreszenz und der Korallengesundheit. Missverhältnisse führen häufig zu unerwünschtem Algenwachstum und eindunkeln des Gewebes.
Maßnahme: Stelle die Sollwerte der einzelnen Elemente nach Anleitung ein.
32,24
Was ist das: Dieser Relationswert der Halogenwerte ist wichtig für die Korallengesundheit, Wachstum und Härte des Korallenskeletts. Ein Missverhältnis dieser Elemente in Kombination mit verschobenen Nährstoffwerten ist oft der Auslöser von unerwünschtem Dinoflagellatenbefall.
Maßnahme: Stelle die Sollwerte der einzelnen Elemente nach Anleitung ein.
Makronährstoffe
0,09 mg/l
Was ist das: Nitrit kommt als Zwischenprodukt der Nitrifikation und der Denitrifikation vor. Da die Aufnahme von Nitrit durch die hohen Chloridkonzentrationen im Meerwasser gehemmt wird, kommen im Meerwasseraquarium of erhöhte Nitrit-Konzentrationen vor.
Probleme: Im Unterschied zu Süßwasser ist Nitrtit im Meerwasser nicht giftig. Anreicherung von Nitrit und Nitrat kann im Aquarium zu unerwünschtem Algenwuch führen.
Maßnahmen: Bei zu hohen Werten ist die Dosierung von Bakterien, z.B. Tropic Marin® Nitribiotic, angebracht. Phosphat und Spurenelemente wie Zink helfen beim Abbau unerwünscht hoher Nitrit- und Nitratkonzentrationen. Das Aquarium sollte auf absterbende Organismen kontrolliert werden. Gleichzeitig sollte die Fütterung der Fische überprüft und ggf. optimiert werden.
Was hier zu tun ist
14,84 mg/l
Was ist das: Korallen sind an nährstoffarme Verhältnisse angepasst und können deshalb unterschiedliche Stickstofformen wie Ammonium und Nitrat nutzen. Korallen und Mikroalgen bevorzugen dabei Ammonium, indem die Aufnahmeraten bei geringen Konzentrationen höher sind und bei ausreichendem Ammonium-Angebot die Nitratverarbeitung ganz eingestellt wird. Bei niedrigem Ammonium- und Phosphatangebot kann Nitrat die Korallen schädigen, die lichtzugewandten Bereiche der Steinkorallen können dadurch "verbrennen".
Feste Nährstoffverhältnisse im Aquarium haben keine Bedeutung da die verschiedenen Nährstoffe bei unterschiedlichen Konzentrationen jeweils unterschiedliche Aufnahmeraten haben. Korallen haben einen geringeren Stickstoffbedarf als Algen. Bei niedrigem Stickstoffangebot haben Korallen einen Vorteil gegenüber Algen. Bei Phosphat ist es meist umgekehrt.
Probleme: Nitrat ist als Nährstoff eher problematisch. Die Konzentrationen, in denen Nitrat diskutiert wird, liegen deutlich über dem Bereich, der für den Nährstoff sinnvoll ist. Wirkungen, die erst bei mehr als 2,5 mg/l Nitrat auftreten, sind nicht nährstoffbedingt sondern gehen wahrscheinlich auf die Wirkung als Oxidationsmittel zurück.
Maßnahmen: Regelmäßige Kontrolle der Nitrat-Konzentration gibt eine gute Information über den Stickstoffhaushalt. Eine Regulation ist beim Nitrat nicht direkt notwendig, die ist bei der Phosphatkonzentration sinnvoller.
Was hier zu tun ist
0,032 mg/l
Was ist das: Phosphor ist der wichtigste Nährstoff in einem Riffaquarium. Im Aquarium wird Phosphor mit handelsüblichen Tests als Orthophosphat gemessen. Dies ist eine gelöste und reaktive Version des Phosphors in Riffaquarien. Phosphate sind weitestgehend ungiftig, zu hohe Konzentrationen verursachen Störungen in der Skelettdichte der Korallen. Man achte auf stabile Werte, optimal um 0,1 mg/l.
Probleme: Schwankende und sinkende PO43- Werte verursachen beim Korallenwachstum und dem Überleben der Korallen Probleme. Ablösungen, Algenwuchs, Wachstumsstop bei Korallen und schlechte Farben sind meist die Folge von zu niedrigen Phosphatkonzentrationen. Man beachte unsere Informationen zur Nährstoffdosierung, die meist die Phosphatkonzentration als Kerngröße haben.
Maßnahmen: Regelmäßige Kontrolle des PO43- Wertes! Anpassung der Dosierungen und des Futtereintrages, Reduktion durch Spurenelemente-Dosierung, Teilwasserwechsel, organische Kohlenstoffdosierung oder Phosphatadsorber, Überprüfung der Technik und Filtermedien.
Was hier zu tun ist
0,09811 mg/l
Was ist das: Phosphor ist der wichtigste Nährstoff in einem Riffaquarium. Im Aquarium wird Phosphor mit handelsüblichen Tests als Orthophosphat gemessen. Dies ist eine gelöste und reaktive Version des Phosphors in Riffaquarien. Phosphate sind weitestgehend ungiftig, zu hohe Konzentrationen verursachen Störungen in der Skelettdichte der Korallen. Man achte auf stabile Werte, optimal um 0,1 mg/l.
Probleme: Schwankende und sinkende PO43- Werte verursachen beim Korallenwachstum und dem Überleben der Korallen Probleme. Ablösungen, Algenwuchs, Wachstumsstop bei Korallen und schlechte Farben sind meist die Folge von zu niedrigen Phosphatkonzentrationen. Man beachte unsere Informationen zur Nährstoffdosierung, die meist die Phosphatkonzentration als Kerngröße haben.
Maßnahmen: Regelmäßige Kontrolle des PO43- Wertes! Anpassung der Dosierungen und des Futtereintrages, Reduktion durch Spurenelemente-Dosierung, Teilwasserwechsel, organische Kohlenstoffdosierung oder Phosphatadsorber, Überprüfung der Technik und Filtermedien.
Was hier zu tun ist
0,076 mg/l
Was ist das: Phosphor ist der wichtigste Nährstoff in einem Riffaquarium. Im Aquarium wird Phosphor mit handelsüblichen Tests als Orthophosphat gemessen. Dies ist eine gelöste und reaktive Version des Phosphors in Riffaquarien. Phosphate sind weitestgehend ungiftig, zu hohe Konzentrationen verursachen Störungen in der Skelettdichte der Korallen. Man achte auf stabile Werte, optimal um 0,1 mg/l.
Probleme: Schwankende und sinkende PO43- Werte verursachen beim Korallenwachstum und dem Überleben der Korallen Probleme. Ablösungen, Algenwuchs, Wachstumsstop bei Korallen und schlechte Farben sind meist die Folge von zu niedrigen Phosphatkonzentrationen. Man beachte unsere Informationen zur Nährstoffdosierung, die meist die Phosphatkonzentration als Kerngröße haben.
Maßnahmen: Regelmäßige Kontrolle des PO43- Wertes! Anpassung der Dosierungen und des Futtereintrages, Reduktion durch Spurenelemente-Dosierung, Teilwasserwechsel, organische Kohlenstoffdosierung oder Phosphatadsorber, Überprüfung der Technik und Filtermedien.
Was hier zu tun ist
0,114 mg/l
Was ist das: Silicate sind Salze der Kieselsäure. Sie bilden mit den Feldspäten und Quarz einen erheblichen Teil der Erdkruste und kommen durch Verwitterung als gelöste Kieselsäure in die Gewässer. In Aquarien führt eine hohe Kieselsäurekonzentration zu starkem Kieselalgenwachstum, ein Problem, das vor allem in der Einfahrphase auftritt.
Probleme: Zu hohe Kieselsäurekonzentrationen begünstigen Kieselalgenblüten, niedrige Konzentrationen kommen eher Grünalgen zu gute. Viele Schwämme benötigen etwas Kieselsäure im Wasser für gutes Wachstum.
Maßnahmen: Wasseraufbereitung über Umkehrosmose mit nachgeschaltetem Mischbettharz-Filter.
Was hier zu tun ist
0,244 mg/l
Was ist das: Silicate sind Salze der Kieselsäure. Sie bilden mit den Feldspäten und Quarz einen erheblichen Teil der Erdkruste und kommen durch Verwitterung als gelöste Kieselsäure in die Gewässer. In Aquarien führt eine hohe Kieselsäurekonzentration zu starkem Kieselalgenwachstum, ein Problem, das vor allem in der Einfahrphase auftritt.
Probleme: Zu hohe Kieselsäurekonzentrationen begünstigen Kieselalgenblüten, niedrige Konzentrationen kommen eher Grünalgen zu gute. Viele Schwämme benötigen etwas Kieselsäure im Wasser für gutes Wachstum.
Maßnahmen: Wasseraufbereitung über Umkehrosmose mit nachgeschaltetem Mischbettharz-Filter.
Was hier zu tun ist
151,255708
Was ist das: Da die Nährstoffaufnahme durch Korallen für jeden Nährstoff, z. B. Ammonium, Nitrat und Phosphat, getrennt und mit unterschiedlichen Raten erfolgt, kann man feste Nährstoffverhältnisse nur für bestimmte Konzentrationen festlegen. Wie empfehlen eine Phosphatkonzentration von ca 0,1 mg/l für gute Korallenfarben und -wachstum. Bei der Nähstoffdosierung mit Tropic Marin® Plus-NP werden Stickstoff und Phosphor im molaren Verhältnis von 7 : 1 dosiert.
Probleme: Werden Nährstoffe in ungünstigen Verhältnissen zugeführt, kann es unter ungünstigen Bedingungen zu einem Nährstoffmangel kommen. Dabei hat sich gezeigt, dass Phosphat ein besonders kritischer Nährstoff ist und Phosphatmangel rasch zu Schäden oder zum Absterben einer Korallen führen kann. Erhöhte Stickstoffkonzentrationen können in Verbindung mit anderen kritischen Algennährstoffen zum Eindunkeln und zur Braunfärbung von Korallen und zu Problemen mit Algenwachstum führen.
Maßnahmen: Durch ein molares Nährstoffverhältnis von Stickstoff zu Phosphor von 7 : 1 in Tropic Marin® NP-Bacto-Balance und Tropic Marin® Plus-NP wird dem hohen Phosphatbedarf von Korallen für Wachstum, Skelettbildung und gute Färbung Rechnung getragen.
5,3613
Was ist das: Bei erhöhten Iodkonzentrationen bei gleichzeitig sehr niedrigen Phosphatkonzentrationen kann es zu einer Braunfärbung der Korallen kommen. Um die Braunfärbung der Korallen zu vermeiden, empfehlen wir Phosphatkonzentrationen über 0,05 mg/l, optimal zwischen 0,1 und 0,15 mg/l.
Probleme: Bei Iodkonzentrationen über 80 µg/l sollte besonders darauf geachtet werden, dass die Phosphatkonzentration 0,05 mg/l nicht unterschreitet. Entgegen einer immer noch weit verbreiteten Meinung führt eine erhöhte Phosphatkonzentration nicht zum Eindunkeln oder zur Braunfärbung von Korallen.
Maßnahmen: Es ist darauf zu achten, dass die Phosphatkonzentration nicht unter 0,05 mg/l sinkt.
0,0113
Was ist das: Dieser Relationswert ist insbesondere für die Pflege von Acropora-Arten und SPS, aber auch anderen Steinkorallen, sehr wichtig. Bezogen auf eine Salinität von 35 PSU hat das natürliche Meerwasser weltweit eine Karbonathärte von ca. 6,5°dH bei einem geringen PO43- Gehalt von 0,01-0,02 mg/l. Neben dem gelösten reaktiven Phosphat stehen den Korallen aber weitere gelöste und partikuläre Phosphate zur Verfügung. Die Bedeutung von Phosphat-Partikeln, z. B. aus Fischkot, wurde dabei bislang zu wenig berücksichtigt.
Probleme: Acropora-Arten, andere kleinpolypige Steinkorallen (SPS), aber Korallen generell reagieren auf eine erhöhte KH relativ bald mit Stresssymptomen wie eingezogenen Polypen und ein schlechtes Polypenbild (schon ab 8° KH) und darüber mit Absterben von der Basis her (STN, slow tissue necrosis). Diese Symptome treten insbesondere bei niedrigen Phosphatkonzentrationen unter 0,05 mg/l auf.
Maßnahmen: Insbesondere bei niedrigen Phosphatkonzentrationen vertragen Korallen eine erhöhte KH über 7,5°KH nur schlecht. Für optimales Wachstum müssen Phosphatkonzentration und KH zusammenpassen.
Stoffwechselrelevante Mikronährstoffe, farbrelevante Spurenelemente
3,9 µg/l
Was ist das: Zink erfüllt zentrale funktionen in den Enzymen aller Lebewesen. Als Beispiele seien die Carboanhydrase, die an der Umsetzung von Bicarbonat in zahlreichen Stoffwechselwegen beteiligt ist, und die alkalische Phosphatase, die an der Phosphat-Aufnahme und -Verwertung beteiligt ist, genannt.
Probleme: Bei zu niedrigen Zinkkonzentrationen sind Nährstoffverwertung und Skelettwachstum beeinträchtig. Zink ist allgemein für die Kalkbildung und Atmung notwendig.
Maßnahmen: Die Zinkkonzentration kann über Spurenelemente-Dosierung und Teilwasserwechsel angepasst werden. Überkonzentrationen können mit den Phosphatadsorbern Tropic Marin® Elimi-Phos und Tropic Marin® Elimi-Phos Longlife verringert werden.
Was hier zu tun ist
5,1 µg/l
Was ist das: Vanadium hat Steuerungsfunktionen, aktiviert einige Enzyme und wird in Seescheiden in hoher Konzentration gefunden. Einige Funktionen, die es z. B. in Seescheiden erfüllt, sind noch unerforscht.
Probleme: Optimale Vanadiumkonzentrationen verbessern die Farbausbildung und die Fluoreszenzfarben der Korallen.
Maßnahmen: Zu hohen Vanadiumkonzentrationenen können über Teilwasserwechsel und Phosphatadsorber reguliert werden. Bei niedrigen Konzentrationen sollte Vanadium über Tropic Marin® Components Vanadium, Tropic Marin® Block Molybdenum oder Tropic Marin® A- Elements dosiert werden.
Was hier zu tun ist
0,62 µg/l
Was ist das: Kupfer ist im Meerwasser ein wichtiges essentielles Spurenelement. Die Konzentration von bioverfügbarem Kupfer wird von Organismen, u. a. Cyanobakterien eng reguliert. Für Korallen ist Kupfer wichtig für die Regulation des Redoxgleichgewichts.
Probleme: Niedrige Kupferkonzentrationen sind für das Redoxgleichgewicht und die Farbausbildung der Korallen wichtig. Überhöhte Kupferkonzentrationen führen hingegen zum Ausbleichen von Korallen, zuerst bei Acropora. Da Kupfer mit in hohem Maß an organische Partikel und Biofilme bindet, sterben zuerst Muscheln und Schnecken, die diese Partikel filtrieren bzw. die Biofilme abweiden.
Maßnahmen: Teilwasserwechsel, Filterung über Phosphatadsorber Tropic Marin® Elimi-Phos oder Tropic Marin® Elimi-Phos Longlife, Ursache beseitigen.
Was hier zu tun ist
7,5 µg/l
Was ist das: Nickel ist Bestandteil von Enzymen die für die Stickstoffaufnahme und die Kalkbildung eine tragende Rolle spielen. Nickel fördert das Korallenwachstum und eine dunklere, tiefere Färbung der Korallen, indem es die Stickstoffverwertung und Kalkbildung fördert.
Probleme: Hohe Nickelkonzentrationen hellen die Korallen auf, indem sie Eisen verdrängen. Die Korallen bleichen aus und zeigen sehr schlechtes Wachstum.
Maßnahmen: Filterung über Phosphatadsorber Tropic Marin® Elimi-Phos Longlife oder Tropic Marin® Carbon (Aktivkohle).
Was hier zu tun ist
0,2 µg/l
Was ist das: Mangan ist im Meerwasser in sehr geringen Konzentrationen gelöst. Die Verteilung der sehr variablen Konzentrationen zeigt ein Maximum an der Meeresoberfläche, das durch den Eintrag über die Luft, in Form von Stäuben, bedingt ist. Mangan ist ein essenzielles Element und an der Photosynthese und der Entgiftung von Sauerstoffradikalen beteiligt. Korallen benötigen in der Versorgung mehr Mangan als Eisen.
Probleme: Niedrige Mangankonzentrationen wirken sich negativ auf die Photosynthese und die Entgiftung von Sauerstoffradikalen aus. Dadurch kommt es unter Manganmangel zu verringertem Wachstum und eingezogenen Polypen zum Schutz vor Sauerstoffradikalen, insbesondere bei Goniopora und Alveopora. Die Produktion der Sauerstoffradikale macht die Korallen lichtempfindlich.
Maßnahmen: Entferung durch Phosphatadsorber Tropic Marin® Elimi-Phos Longlife. Mangan fällt aber sehr schnell aus. Dabei werden einige Spurenelemente wie Kobalt und Kupfer mitgefällt. Dosierung über Teilwasserwechsel oder Spurenelemente.
Was hier zu tun ist
7,8 µg/l
Was ist das: Molybdän liegt unter den pH-Werten und Redoxpotentialen des Riffaquariums, wie Vanadat, als Anion, als Molybdat, vor. Molybdat ist unter den Bedingungen im Riffaquarium relativ gut löslich und langlebig, so dass Verbrauch und Ergänzung nur gering sind. Molybdän ist für die meisten Lebewesen ein essenzielles Spurenelement. Es findet sich vor allem in Enzymen des Stickstoff-Stoffwechsels. In Bakterien spielt Molybdän auch im Enzym Formiat-Dehydrogenase eine Rolle.
Probleme: Als photosynthetische Organismen kraft ihrer Zooxanthellen haben Korallen einen intensiven und verzweigten Stickstoff-Stoffwechsel und sind deshalb in hohem Maße auf eine ausreichende Molybdän-Versorgung angewiesen.
Maßnahmen: Molybdän wird spontan nur langsam im Riffaquarium abgebaut. Wasserwechsel, Filterung über Tropic Marin® Carbon (Aktivkohle) und Phosphatadsorber Tropic Marin® Elimi-Phos helfen bei der Reduzierung der Konzentration.
Was hier zu tun ist
Eisen
Nicht nachweisbar
Was ist das: Eisen ist ein wichtiges essenzielles Spurenelement und gehört in der Riffaquaristik zu den wenigen "Steuerungselementen", die stark das Wachstum von Algen und Cyanobakterien fördern können.
Probleme: Eisen ist zur Chlorophyllsynthese notwendig und katalysiert in Enzymen zahlreiche Reaktionen mit Sauerstoff. Bekannt ist vor allem der Sauerstofftransport durch den roten Blutfarbstoff Hämoglobin. Eisen ist jedoch ein ausgesprochen janusköpfiges Element, denn Eisen erreicht schnell eine Konzentration, wo die Oxidation schädlich oder sogar zerstörerisch wirkt. Geringe Eisenkonzentrationen fördern bei Korallen die Fluoreszenzfarben, was insbesondere die grüne Fluoreszenzfarbe betrifft, die gleichzeitig ein Lichtschutz und ein Schutz vor Sauerstoffradikalen ist. Höhere Eisenkonzentrationen können die Korallen schädigen und zu stumpfen, ausgeblichenen Farben führen. Durch ihren unterschiedlichen biochemischen Aufbau werden Plagealgen und Cyanobakterien von höheren Eisenkonzentrationen vor allem gefördert und erlangen und solchen Bedingungen eine Vorteil gegenüber den Korallen.
Maßnahmen: Biopolymere wie im Tropic Marin® Reef Actif wirken regulierend auf den Eisenhaushalt. Durch Bindung an Phosphat werden Eisenphosphate gefällt. Da Eisen auch sehr schnell ausfällt, ist es dennoch ein wichtiger Bestandteil der Spurenelemente-Versorgung.
Was hier zu tun ist
2 µg/l
Was ist das: Chrom ist ein essentielles Spurenelement, das am Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel beteiligt ist. Als Chrom(VI) wie im Chromat ist Chorm jedoch giftig. Als Spurenelement kommt deshalb ausschließlich Cr(III) in Frage.
Probleme: Chrom ist als Chrom(III) im Meerwasseraquarium wenig giftig da Chrom(III)-hydroxid nur eine sehr geringe Löslichkeit hat.
Maßnahmen: Chrom als Chromat kann vor allem als Portland-Zement und Zementhaltige Mörtel in das Riffaquarium gelangen.
Was hier zu tun ist
Kobalt
Nicht nachweisbar
Was ist das: Cobalt ist im Meerwasser ein Ultraspurenelement und nur in geringsten Konzentrationen vorhanden weshalb es bei der ICP-Analyse häufig nicht gefunden wird. Außerdem wird es leicht gebunden und mitgefällt, z. B. von Manganoxiden. Als essenzielles Spurenelement findet es sich im Vitamin B12, das nur von Mikroorganismen synthetisiert werden kann. Vielen Algen sind auf eine Zufuhr von Vitamin B12 und somit auf eine Symbiose mit Mikroorganismen angewiesen. Bei Fischen produzieren u. a. die Mikroorganismen im Darm das Vitamin B12.
Probleme: Verringertes Wachstum und schlechte Farben bei Cobalt-Mangel.
Maßnahmen: Optimale Cobalt-Konzentrationen verbessern Wachstum und Farbausbildung.
Was hier zu tun ist
Weitere Spurenelemente, mögliche Schadstoffe
205 µg/l
Was ist das: Lithium ist ein Alkalimetall und durch seine Nutzung als drittleichtestes Element für die Energiespeicherung bekannt geworden. Seine natürliche Konzentration im Meerwasser beträgt 180 µg/l. Ab 500 µg/l Lithium sollten Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Da die Ionen der Alkalimetalle wie Lithium generell kaum durch Adsorption oder Fällung zu verringern sind, helfen vor allem Teilwasserwechsel.
Probleme: Keine
Maßnahmen: Durch Dosierung auf natürliche Konzentration anpassen.
Was hier zu tun ist
19,4 µg/l
Was ist das: Barium ist, wie Magnesium, Calcium und Strontium, ein Erdalkalimetall. Die Carbonate und Sulfate von Barium sind wasserunlöslich. Die Fällung als Sulfat begrenzt die Bariumkonzentration. Barium wird von Zieralgen, einer Grünalgenfamilie, aufgenommen, angereichert und als Baryt abgelagert. Die Barytkristalle der Zieralgen dienen möglicherweise als Schwerkraftsensor. Im Meerwasser kommt Barium in einer Konzentration von 15 µg/l vor.
Probleme: Barium wird bei der Kalkbildung insbesondere in Aragonite eingebaut, ähnlich wie Strontium. Da es dabei aus dem Wasser dauerhaft entfernt wird, empfehlen wir eine Ergänzung bis zur natürlichen Konzentration.
Maßnahmen: Barium wird durch Kalkbildung und Fällung abgebaut. Als Sofortmaßnahme sind Teilwasserwechsel geeignet.
Was hier zu tun ist
31,1 µg/l
Was ist das: Aluminium ist auf der Erde dritthäufigste Element und das häufigste Metall (Element), inbesondere in Form von Feldspäten und Tonmineralen.
Probleme: Aluminiumhydroxid bindet Phosphat, was bei alubasierten Phosphatadsorbern genutzt wirde. Erhöhte Aluminiumkonzentrationen im Wasser können bei starkem Einsatz von Phosphatadsorbern vorkommen. Beim Einsatz solcher Phosphatadsorber kann es zu Problemen bei Korallen kommen, inbesondere zum Zerfall von Lederkorallen vom Stamm her.
Maßnahmen: Kontrolle der Aluminium-Konzentration duch ICP-Analyse, ggf. beseitigen der Aluminium-Quellen, vor allem Phosphatadsorber, Zementmörtel und Keramik, Teilwasserwechsel.
Was hier zu tun ist
Antimon
Nicht nachweisbar
Was ist das: Antimon ist ein giftiges Halbmetall.
Probleme: Kontaminationsquellen von Antimon sind Kunststoffteile und evtl auch Futtermittel.
Maßnahmen: Überhöhte Antimonkonzentrationen können über Teilwasserwechsel und eisenbasierte Phosphatadsorber wie Tropic Marin® Elimi-Phos Longlife abgesenkt werden. Die Quelle für die erhöhte Antimonkonzentration sollte ermittelt und abgestellt werden.
Was hier zu tun ist
Zinn
Nicht nachweisbar
Was ist das: Die höchsten Zinnkonzentrationen finden sich im Meer mit bis zu 3 µg/l oberflächennah. Obwohl Zinn nicht sehr giftig ist, sollte im Riffaquarium eine Konzentration von 10 µg/l nicht überschritten werden.
Probleme: Zinnkonzentrationen über dem empfohlenen Grenzwert können bei SPS zu langsamem Gewebszerfall führen. Natürliches Meerwasser kann durch den Transport in Metalltanks mit Zinn belastet sein. Die unsachgemäße Verarbeitung von Floatglas bei neuen Aquarien und Katalysatoren für die Kunststoffpolymerisation von Polyuretan (Klebstoffe) könne zu erhöhten Zinnkonzentrationen führen. Auch Forstfutter können zinnbelastet sein.
Maßnahmen: Filterung über eisenbasierten Phosphatadsorber Tropic Marin® Elimi-Phos Longlife, Teilwasserwechsel.
Was hier zu tun ist
Beryllium
Nicht nachweisbar
Was ist das: Beryllium ist ein giftiges Erdalkalimetall und sollte bei der ICP-Analyse nicht gefunden werden. Kontaminationen könnten von Frostfutter kommen.
Was hier zu tun ist
Selen
Nicht nachweisbar
Was ist das: Selen kommt im Meerwasser mit 0,16 µg/l vor. Es ist als Element mit dem Schwefel verwandt und ist ein essentielles Spurenelement. Selen wird in Enzymen zur Entgiftung und von Sauerstoffradikalen benötigt. Dadurch werden insbesondere die Lipidmembranen der Zellen vor Oxidation geschützt.
Probleme: Zu niedrige Selenkonzentrationen können zu Lichtempfindlichkeit bei Korallen führen. Selenmangel bei Fischen führt zu Leberschäden. Überkonzentrationen von Selen im µg/l-Bereich sollten vermieden werden.
Maßnahmen: Teilwasserwechseln bzw. Zudosierung von Spurenelemente-Lösungen.
Was hier zu tun ist
Silber
Nicht nachweisbar
Was ist das: Kolloidales Silber ist ein altes bakterizides Mittel, das in jüngerer Zeit in Kleidung aber auch in Mittel gegen Cyanobakerien eingesetzt wurde.
Probleme: Kolloidales Silber sollte keinesfalls gegen Cyanobakterien eingesetzt werden da es unspezifisch auch auf andere Bakerien wirkt. In einem Lebensraum, der wesentlich von Mikroorganismen mitgestaltet wird, dürfen solche bakteriziden Mittel deshalb nicht eingesetzt werden.
Maßnahmen: Durch den hohen Anteil an Chloridionen wird gelöstes Silber im Meerwasseraquarium schnell ausgefällt.
Was hier zu tun ist
Wolfram
Nicht nachweisbar
Was ist das: Kommt mit 10 ng/kg nur in extrem niedrigen Konzentrationen im Meerwasser vor und wird von der ICP-Analyse nicht gefunden. In einigen Enzymen von Mikroorganismen hat Wolfram eine biologische Funktion, so z. B. in einer bakteriellen Formiat-Dehydrogenase, wo es die gleiche Funktion wie bei anderen Bakterien Molydän erfüllt.
Probleme: Wolfram sollte im Meerwasseraquarium nicht gefunden werden. Positive Ergebnisse sollten überprüft werden.
Maßnahmen: Überprüfung von Pumpen auf Stahlachsen. Teilwasserwechsel.
Was hier zu tun ist
Lanthan
Nicht nachweisbar
Was ist das: Lanthan ist ein Übergangsmetall, das im Riffaquarium zur effizienten Absenkung der Phosphatkonzentration eingesetzt wird. Im Meerwasseraquarium wird das Lanthan rasch als Lanthanphosphat und Lanthancarbonat gefällt. Die lanthanhaltigen Partikel sollte möglichst schnell aus dem Wasser gefiltert werden.
Probleme: Lanthan sollte nur sehr niedrig dosiert werden und die Dosierung, falls notwendig, wiederholt werden bis ein Bereich von ca. 0,2 bis 0,4 mg/l Phosphat erreicht ist. Die Fällungsprodukte sollten schnellstmöglich durch Abschäumer und/oder Filterung aus dem Wasser entfernt werden. Zu hohe Konzentrationen der gefällten Partikel können die Kiemen der Fische schädigen, wobei sich im Riffaquarium Doktorfische besonders empfindlich zeigen. Plattwürmer werden durch Lanthan abgetötet, was beim Einsatz flüssiger Phosphatadsorber zu beachten ist. Giftige Arten wie Convolutriloba sind vorher möglichst vollständig zu entfernen. Durch die Fällung als Lanthancarbonat kann die Karbonathärte etwas abgesenkt werden. Die Dosierungsempfehlungen der Hersteller sind genau zu beachten.
Maßnahmen: Die Dosierung von flüssigen Phosphatadsorbern kontrollieren und stoppen. Lanthan wird rasch durch Fällung aus dem Wasserkreislauf entfernt.
Was hier zu tun ist
Titan
Nicht nachweisbar
Was ist das: Titan kommt mit ca. 7 ng/kg nur in sehr niedrigen Konzentrationen unterhalb der Nachweisgrenze der ICP-Analyse im Meerwasser vor. Titanmetall und Titanlegierungen werden mitunter in der Riffaquaristik verwendet, z. B. für Pumpenachsen, und sind für Meerwasser geeignet. Titanweiß ist ein häufig eingesetztes Pigment, früher auch als Lebensmittelfarbstoff. und könnte auch seinen Weg in das Riffaquarium finden. Die Messung von Titan ist durch die Meerwassermatrix mit Unsicherheiten behaftet.
Probleme: keine
Maßnahmen: Nachweise von Titan im Meerwasser sollte noch einmal verifiziert werden.
Was hier zu tun ist
Scandium
Nicht gemessen!
Was ist das: Scandium ist ein seltenes Leichtmetall und kommt natürlich im Meerwasser in Konzentrationen unter 1 ng/kg vor. Es hat keine biologische Bedeutung. Im Riffaquarium sollte es nicht gefunden werden.
Zirkonium
Nicht nachweisbar
Was ist das: Zirkonium kommt im Meerwasser in einer Konzentration von 14 ng/kg vor und sollte von der ICP-Analyse nicht nachgewiesen werden. Zirkon hat keine biologische Wirkung.
Was hier zu tun ist
Arsen
Nicht nachweisbar
Was ist das: Arsen ist ein giftiges Halbmetall, das im Meerwasser in einer Konzentration von 1,5 µg/kg vorkommt. Arsen gilt neuerdings als biologisches Spurenelement und kann in Frostfutter angereichert sein. Eventuell kann es durch den Einsatz von künstlichen, keramischen Dekorationsmaterialien zu erhöhten Konzentrationen kommen. Im Riffaquarium sollten keine erhöhten Konzentrationen über 5 µg/l gefunden werden. Phosphatadsorber Tropic Marin® Elimi-Phos und Tropic Marin® Elimi-Phos Longlife entfernen Arsen wirksam.
Probleme: Bei ICP-Analysen wird mitunter Arsen nachgewiesen. Ein Handlungsbedarf besteht ab ca. 10 µg/l, was auch der Grenzwert für Trinkwasser ist.
Maßnahmen: Arsen wird, wie Phosphat, gut von Phosphatasorbern wie Tropic Marin® Elimi-Phos Longlife adsorbiert und kann so entfernt werden.
Was hier zu tun ist
Cadmium
Nicht nachweisbar
Was ist das: Cadmium ist ein sehr giftiges Metall, das im Meerwasser in einer Konzentration von 70 ng/kg (0,07 µg/kg) vorkommt.
Probleme: Cadmium sollte bei der ICP-Analse nicht gefunden werden.
Maßnahmen: Teilwasserwechsel. Cadmium adsorbiert an verschiedene Adsorbermaterialien und Phosphate. Ursache finden und beseitigen.